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Bewerbung bei der Telekom

Erstaunlich transparent

Wie zu erwarten eine sehr umfangreiche Methodik zur Bewerberauswahl: Telefoninterview in Englisch, Vorstellungsgespräch, Online Eignungstest zu Hause und natürlich ein Assessment Center. Unerwartet und meiner Meinung nach sehr positiv: sehr ausführliches Feedback zu jeder Bewerbungsstufe!

Nach meinem Studium bewarb ich mich bei der Telekom in dem für mich entsprechenden Unternehmensteil. Daraufhin erhielt ich eine Mail und die Ankündigung eines telefonischen Interviews. Wenige Tage später klingelte dann auch mein Telefon. Ich wurde kurz gefragt, ob ich bereit wäre das Gespräch in Englisch zu führen und so blieb es dann auch für die nächsten 30 Minuten bei dieser Sprache. Ich glaube die wichtigsten Fragen aus diesem Gespräch waren meine Motivation für die Studienwahl, dann für meinen Eineinhalbjährigen Auslandsaufenthalt und die Praktika (alles in Indien) für die Bewerbung bei der Telekom und überhaupt, was mich bewegt, interessiert, etc. Dabei kamen auch sehr spezifische Fachfragen zum Einsatz, die sich auf mein Thema der Abschlussarbeit bezogen. Am Ende des Telefonates der Hinweis, ich würde in den nächsten Tagen wieder angerufen werden.

Bewerbung bei der Telekom

Erstaunlich transparent

Am leichtesten lernt man von anderen. Teilnehmer schildern Ihre Erfahrungen und berichten von Ihrem Assessment Center

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Persönliches Gespräch + Feedback

So kam es dann auch und jetzt erhielt ich eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch. Das fand etwa 4 Wochen später statt und sollte wohl eine Art einstündiges erstes Vorstellungsgespräch sein. Mir saßen 3 Gesprächspartner gegenüber. Wieder ging es um: meinen Werdegang, meine Interessen, sogar zu Schule und Abitur inklusive Leistungskurse musste ich Auskunft geben (was schon etwas länger her war ...). Da ich neben Deutsch und Englisch auch fließend Spanisch und Italienisch spreche (habe ich einem Elternteil zu verdanken,) wollte man wissen, warum ich nicht Sprachen studiert hätte.

Warum ich in Indien 1,5 Jahre studiert und nach welchem Gesichtspunkt ich meine Praktika ausgesucht hätte wurde zwar höflich aber nicht unkritisch mehrfach nachgefragt. Dann kamen Fragen zur Unternehmenskultur, die ich im Ausland kennengelernt hätte, was ich daran schätze und was nicht, wo es mir am besten gefallen hätte und plötzlich wurde ICH aufgefordert, den Unternehmenszweig der Telekom vorzustellen, den Namen des obersten Leiters, etwas zu seinem Ausbildungshintergrund und überhaupt zur Unternehmensphilosophie und zum Vorstand der Telekom.

Puh, gut, dass ich mich ordentlich vorbereitet hatte. Dann die überraschende Frage, welche Fortbildungen aus dem Unternehmensangebot mein Interesse wecken würden. Und nochmals, warum ich unbedingt für dieses Unternehmen arbeiten wolle, was ich anzubieten habe und ob ich mich denn in Deutschland auf längere Sicht wirklich wohl fühlen würde...

Dann bekam ich für etwa 20 Minuten frei und im Anschluss ein etwa ebenso langes, freundliches Feedback durch meine Gesprächspartner dieser Runde. Sie schienen zufrieden, lobten mich und meine Erfahrungen, kritisierten jedoch auch Momente in denen ich etwas zu einsilbig geantwortet hatte. Versprachen mir aber mit den Worten "Gratulation, Sie sind eine Runde weiter! " eine Einladung zu einem nächsten Auswahlverfahren.


Eignungstest am PC

Keine 14 Tage später hatte ich Zuhause an meinem PC einen etwa 3-stündigen Test zu überstehen. Zahlenreihen, räumliches Vorstellungsvermögen (Würfel und Co), Wort-Bedeutungen und diese ganz typischen Intelligenztestaufgaben wie Analogien (alles Multiple Choice) waren hier zu bewältigen. Unter anderem auch ein zweiseitiger Text (für jede Seite hatte man 4 Minuten Lesezeit, dann wurde automatisch umgeblättert). Der Text beinhaltete auch Grafiken. Nach dem Text folgten 20 Minuten mathematische Aufgaben (Grundrechenarten: Stift war erlaubt) Daraufhin folgten Fragen zu dem vorhergehenden Text. Es wurde detailliert auch die genaue Anordnung innerhalb der Grafiken/Symbole gefragt, selbst Anzahl der Leute, Namen und Stockwerke wurden wieder abgefragt, also ein ziemlich harter Merkfähigkeitstest. Im Anschluss daran gab es dann noch recht simple IT und BWL Wissenstestfragen, die zu beantworten eigentlich keine große Mühe machten.


Assessment Center

Wieder 2 Wochen später erhielt ich dann eine Einladung zum Assessment Center. Fahrtkosten und Hotelübernachtung wurden übernommen. Es begann bereits am Abend davor mit einem Abendessen. Wir vier Kandidaten (zwei BWLer, ein Geisteswissenschaftler und ein Kandidat aus dem Ausland mit sehr guten Deutschkenntnissen) sowie, zwei aktuelle Trainees und eine Führungskraft saßen da und parlierten. Es wurde viel über das Programm und die Telekom gesprochen und war ehrlich gesagt mittelmäßig langweilig. Es war auch keine besonders lockere Atmosphäre weil alle Kandidaten Angst hatten einen Fehler zu machen. Das Essen ging von 20h bis 22.30h.

Am nächsten Tag startete das Auswahlverfahren um 9:00. Wir wurden von etwa 8 Menschen begutachtet, äh... beobachtet! 2 Praktikanten, 2 Führungskräfte und der Rest Personaler. Es gab zwei Räume, der eine zur Vorbereitung, der andere als Präsentationsraum. Wir hatten Einzel- und Gruppenübungen zu absolvieren. Bei den Einzelübungen bereiteten sich jeweils nur 2 vor, die anderen beiden nahmen vor der Tür Platz.


Die Inhalte des Assessment Centers


1. Selbstpräsentation

Es ging los mit der Selbstpräsentation, wobei auf bestimmte Fragen eingegangen werden sollte (Wer bin ich, wie bin ich?, Wo will ich hin?, Welche besonderen Erfahrungen habe ich bisher gemacht?), 5 Minuten Vorbereitung, 10 Minuten Präsentation.

2. Einzelrollenspiel

Dann ein Einzelrollenspiel: Man sollte als Projektleiter einen Teammitarbeiter davon überzeugen, seinen Urlaub ausfallen zu lassen. Danach Mittagessen in der Kantine.

3. Gruppendiskussion

Für die Gruppendiskussion bekam jeder die gleiche Fragestellung Sollten Schlafräume für Powernaps angrenzend an die Büros der Telekom installiert werden?, man sollte Pro & Kontra Positionen vorbereiten und wurde dann einer Gruppe zugeordnet und musste jeweils für 20 Sekunden den zugeteilten Standpunkt vertreten und auf die vorhergehenden Standpunkte eingehen. Es gab mehrere Durchläufe.

4. BWL Case Study

Einzeln, 20 Minuten Vorbereitung, 20 Minuten Präsentation der Strategie vor dem Vorstand. Inhaltlich: ein imaginärer Business Fall, bei dem auf einer halben A4 Seite einige Zahlen betreffend einer Firma XY genannt wurden (ich weiß nicht mehr genau was, aber z.B. Angestellte, Umsatz, Firmensitze, Absatzprodukte). Dann wurde gesagt, dass im Inland Einsparungen um X% angestrebt werden und im Ausland Wachstum um Y%.

Weiterhin wurde erwähnt, dass in Osteuropa eine Firmenübernahme ins Auge gefasst wird, bei der X Arbeitsplätze übernommen würden. Die Experten aber geteilter Meinung bezüglich des Übernahmerisikos seien. Auch wurde von strukturellen Problemen im inländischen Teil des Unternehmens berichtet. Die Arbeitnehmer seien hochqualifiziert, aber in falschen Bereichen eingesetzt - so etwa waren die Fakten und man sollte nun, ich glaube in ca. 20 Minuten, die Konzernstrategie ausarbeiten, die dann dem Vorstand präsentiert werden musste.

5. Nochmal BWL Case Study

Gleiche Übung aber diesmal mit der ganzen Gruppe, 40 Minuten Vorbereitung, 20 Minuten Präsentation.

Wir mussten daraufhin etwa drei Stunden ausharren und bekamen dann aber jeder ein sehr ausführliches, persönliches Feedbacks. Ich habe verstanden, dass wir alle vier genommen worden sind!




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